Bienen ABC – C Cuevas de la Araña

Die Cuevas de la Araña sind eine Gruppe von Höhlen in der Gemeinde Bicorp in der spanischen Provinz Valencia im Osten Spaniens.

Die Felsenzeichnungen in diesem Höhlensystem, welches sich ca. 60 km südöstlich der Stadt Valencia befindet, die Cuevas de la Araña, sind schätzungsweise zwischen 6000 und 12000 Jahre alt.
Die Höhlen wurden von Menschen genutzt, die dort zahlreiche Höhlenmalereien hinterließen. Die Malereien zeigen unter anderem Jäger mit Pfeil und Bogen und eine Frau, die einen Baumstamm hinaufklettert, um Honigwaben aus einem hohlen Baumstamm zu schneiden.
Ungefähr zur Entstehung dieser Zeichnungen begannen jungsteinzeitliche Bauern die Honigbiene zu domestizieren. Es ist somit der Beginn der gemeinsamen Geschichte von Honigbiene und Mensch.

Die Bienenhaltung in Anatolien kann tatsächlich für die Zeit zwischen 7000 und 8000 v. Chr. nachgewiesen werden.

Honig, Wachs, Propolis und die Bestäubung von Nutzpflanzen, das sind die herausragenden und unglaublichen Leistungen der Honigbienen, von denen die Menschheit unentwegt profitiert.
Abgesehen vom landwirtschaftlichen Mehrgewinn war und ist dieses wundervolle Bienengeschöpf auch technische und kulturelle Inspiration.
So dienen die Honigwaben heute noch als Vorlage für stylishes Möbeldesign, wabenförmige Materialstruktur und Architektur findet sich im Automobil- und Flugzeugbau wieder.
Und für die Entwicklung der Drohnen (die fliegenden Miniroboter) schauten sich die Entwickler*innen die sechsbeinigen beflügelten „Verwandten“ ganz genau an.

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