Über Rähmchen und Beuten

Rähmchen, wozu?

In den einzelnen Kisten, den sogenannte Zargen, hängen Holzrahmen, auch Rähmchen genannt. In den Rahmen bauen die Bienen ihre Waben. Diese Form der Imkerei, bei der die Waben in einzelnen Rahmen hängen, ermöglicht erst eine Honigernte durch Schleudern der Waben ohne die Wabenstruktur zu zerstören.

Um die Waben zu stabilisieren, sind in den Rahmen feine Drähte gespannt. Die Bienen bauen ihre Honigwaben so, dass die Drähte in den Waben verlaufen. Den Anfang der Wabe, die mittlere Wand, gebe ich den Bienen vor. Die Produktion von Wachs ist für die Bienen sehr aufwendig. Der Wachs wird durch die Wachsdrüsen im wahrsten Sinne herausgeschwitzt. Ich kann mit einem höheren Honigertrags rechnen, wenn ein Teil des Wachses vorgegeben wird, denn dann können sich die Mädels schneller mit der Einlagerung des Honigs befassen. Die Mittelwände, die aus meinem eigenen Wachskreislauf gepresst werden, verlöte ich an langen Winterabenden.

Die Haltung in der Magazinbeute ist heute die häufigste Form der Bienenhaltung. Der Rutenstülper –  der klassisch geflochtene Bienenkorb und weitere Bienenbehausungen, die für die Bienenhaltung ohne Honigernte ausgerichtet sind, neben dem Stülper, sind die Bienenkiste und die Klotzbeute.

Mellifera e.V. Klotzbeuten

Wissenswertes über die Bienenkiste.

Beute!?

Die Magazinbeute ist eine Vertikalbeute, weil sie vertikal, also in der Höhe, erweitert werden kann. Es ist eine Art Baukasten aus Zarge, Boden und Deckel. Die Anzahl der übereinander liegenden Zargen kann dem Bedarf des Bienenvolkes angepasst werden. Wächst das Volk, so wird Raum gegeben, indem eine weitere Zarge aufgesetzt wird. Verkleinert sich das Volk im Herbst, so wird eine Zarge entfernt.

Ob die Beute aus Holz oder aus Styropor besteht, ist eine Ansichtssache. Meine Bienen leben in Holzbeuten, die ich selbst hergestellt habe.

Scroll to top
0